Meine Ziele, deine Ziele

Aktualisiert: Jan 8

Am Anfang einer jeden Reise steht die Zieldefinition. Wenn Ihr in den Urlaub fahren wollt, dann werden die meisten sich zunächst ein Ziel aussuchen und anschließend die Planung durchführen um dieses Ziel zu erreichen. Natürlich gibt es hier auch Abweichungen davon. Beispielsweise begeben sich einige auf ein Abendteuer und marschieren mit ihrem Rucksack einfach darauf los. Aber bei genauer Betrachtung haben sich diese Personen ebenfalls mit einer Zieldefinition auseinandergesetzt. Ihr Ergebnis lautet nur einfach, dass es für Sie nicht wichtig ist wohin es geht, sondern ihr Ziel ist der Weg. Folglich unterliegt jeder Unternehmung eine Zieldefinition.


Das gleiche sollten, nein müssen wir ebenfalls tun, wenn wir uns ernsthaft mit dem Thema finanzielle Vorsorge befassen wollen. Nur wer für sich relativ klar herausgearbeitet hat, welche Ziele für Sie oder Ihn erstrebenswert sind, kann vernünftig planen. Natürlich ist das ganze Leben dynamisch und Dinge ändern sich. Ebenso Zielvorstellungen, Wünsche und Lebensumstände. Daher muss die Zieldefinition immer wieder auf Aktualität geprüft und ggf. angepasst werden.


So einfach das Erstellen einer Zielvorstellung im Bezug auf finanzielle Vorsorge evtl. klingen mag, so schwer ist es eine detaillierte Zielvorstellung zu entwickeln. Oft trauen sich viele nicht konkret zu sein, da der Zeitraum über den gesprochen wird noch so weit weg ist. Auch passiert es oft, dass die Ziele sehr niedrig gesteckt werden um sich nicht zu enttäuschen. Das jedoch ist falsch. Seid konkret, ambitioniert aber nicht gierig und unrealistisch.

Visualisiere deine Ziele

Der Prozess hat bei mir mehrerer Monate gedauert bis ich für mich relativ klar definieren konnte, was ich mir, Stand heute, später wünsche und welche Ziele ich gerne erreichen will. Geholfen hat mir dabei das Erstellen eines Visionboards. Für den ein oder anderen mag das albern klinken, aber Dinge zu visualisieren, ist eine der beliebtesten Methoden von hochbezahlten Consulting Firmen. Unternehmen kaufen sich rhetorisch starke Berater ein, um sich neue Impulse geben zu lassen. Dabei werden IMMER sehr gute Visualisierungshilfe zur Hand genommen. Warum? Weil fiktive Ziele so plastischer und greifbarer und somit ein Stück wirklicher werden.


Daher empfehle ich euch ebenfalls ein Visionboard zu erstellen. Ihr werdet sehen, dass ihr bei dem Prozess des Erstellens ins Straucheln geraten werdet. Die vermeintlich einfache Frage, was will ich wirklich, ist sehr komplex. Viele denken evtl. an Geld, Macht, Reichtum, Luxus. Aber ist es wirklich das was ihr wollt? Wenn ja, dann ab damit auf das Visionboard. Und zwar so konkret wie möglich. Klebt euer Traumhaus, -Auto oder was auch immer auf das Board.


Visionboard erstellen Ihr habt mehrere Möglichkeiten ein Visionboard zu erstellen. Einerseits könnt ihr es physisch in Form einer Leinwand, einer Pinnwand oder eines Plakates erstellen oder ihr nutzt eine digitale Version davon. Ich selber habe ein digitales Visionboard, da ich vorwiegend von unterwegs daran arbeite. Beispielsweise kann ich sehr gut auf Bahnfahrten über meine Ziele reflektieren und somit Änderungen oder Neuerungen gleich übertragen. Obwohl ich eher für Hardware bin, schien es mir etwas unpraktisch eine Pinnwand immer bei mir zu habe :-). Für mein Visionboard habe ich Canva genutzt (kein Affiliat Link). Es gibt aber auch zahlreiche Online-Anbieter dafür. Einfach mal nach "Digitalem Visionboard" suchen.


Arbeitet mit dem Visionboard

Das Visionboard ist keinenfalls ein Ergebnis, welches ihr anschließend in den Keller stellt. Platziert es am besten an einen Ort, an dem Ihr mehrmals am Tag vorbeikommt. Haltet mehrmals am Tag inne und gleicht das Board mit euren Zielen ab. Das Visionboard ist ein lebendes Dokument an dem Ihr immer arbeiten könnt, sollt und werdet. Wie gesagt bevorzuge ich die digitale Variante. Einerseits kann ich mir mein Board immer von unterwegs anschauen, was mich zum einen motivert und andererseits kann ich immer daran arbeiten, wenn mir gerade ein Gedanke in den Kopf kommt.

Und dann ..

Sobald ihr eure Ziele definiert habt und relativ genau wisst, was ihr erreichen wollt, kann die Planung losgehen. Ihr wisst am besten, wie es aktuell um eure Finanzen bestellt ist und von welcher Basis ihr losmarschiert. Somit sind Start und Ziel bekannt. Nur der Weg bzw. die Methode ist noch unklar. Hier kann ich euch etwas unter die Arme greifen. Einerseits durch weitere Artikel zu dem Thema Vorsorge- und Vermögensplanung und andererseits durch diese Tools. In Zukunft wird es auch die Möglichkeit geben hierzu einen Beratungstermin mit mir auszumachen.


Viele Grüße und gutes Vorsorgen, Matthias

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